BÄRBEL AGAIN…..

Oktober 8, 2008

Unser liebes Schwein verhielt sich komisch, klar, es lag was in der Luft. Vermutlich stank es so extrem, daß ein „normaler Mensch“ Nasenbluten bekommen würde….wir drei hatten keine Geruchswahrnehmung mehr.

Doch nicht nur das Schwein war komisch…., auch der Freak,…ja und Bärbel auch. Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich, Emil und auch der Freak hatten an Gewicht verloren, Bäbel hingegen hatte ein Bäuchlein-und das war kein Blähbauch.

Das Schwein hatte es gewittert, Bärbel war mal wieder schwanger.

Wie konnte das sein, ich hätte doch mitbekommen müßen…., der Freak hatte bei Bärbel reinlaufen lassen……..

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Hunger

September 3, 2008

[ich-Emil]

Nun kamen wir nach ewigen Zeiten aus dieser verdammten Höhle raus, in die uns Bärbel und damit fast unser Verderben geführt hatte. Draußen erwartete uns freudig quiekend unser Schweinchen, der treue Gefährte in diesen schweren Tagen.

Doch nun schien eine Art Winter eingesetzt zu haben. Das heißt, es wurde zwar nicht wirklich kühler, aber es gab kaum noch etwas zu essen. Gelegentlich stöberten wir noch ein paar Spinnen und Maden auf, aber das war zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel.

Unser Schweinchen mochten wir nicht schlachten, auch wenn wir nichts hatten, gar nichts! Aber Bärbel zu essen war sogar dem Freak zu eklig. Was nun?


Sprühwurst

Juni 27, 2008

[Freak]

SprühwurstDer Wasserpegel sank langsam, bald würden wir wieder gefahrlos die Höhle verlassen können. Das wurde aber auch Zeit, denn immer häufiger wurden Bärbels Flatulenzen von Sprühwurst begleitet, was Bärbel als Feuerzeug immer ungeeigneter machte. Aber wir konnten uns nur damit helfen, wir hatten ja nichts, rein gar nichts hatten wir! Nur das, was wir am Leibe trugen, also Haare und Schmutz.

Aber der Monsun hatte nachgelassen, so daß wir Hoffnung schöpften, wenigstens die vage Hoffnung, unser Gefängnis verlassen und wieder aufrecht gehen zu können. Wir gingen mittlerweile nämlich zumeist auf allen vieren.

Und dann war er da, der Tag der relativen Freiheit.


Übel

März 17, 2008

[freak]

Mann, war uns übel. Nicht nur von Bärbels rückwärtigem Gestank, nein, durch den faulen Zahn war ihr ohnehin schon -äh- gewöhnungsbedürftiger Atem schlechter geworden. Wir hatten ja keine Zahnbürsten. Wir hatten nichts, gar nichts hatten wir!  Als dann ich-Emil ihr zwar versehentlich, aber glücklicherweise, den Zahn ausprügelte, entleerte sich auch noch eine nicht näher zu bestimmende Menge Eiter, der das auch nicht besser machte. Sie roch jetzt aus dem Hals wie eine mehrere Tage tote Kuh aus dem Arsch, nachdem man sie mit alten Heringen sodomiert hatte.

Würde unser Leid denn nie ein Ende nehmen?

Außerdem mußte sie nach der Eiterentleerung ziemlich heftig erbrechen. Naja, dadurch hatten wir etwas mehr zu essen.


Budenangst

Februar 6, 2008

[Freak]

Immer öfter bekam Bärbel klaustrophobische Anfälle, in denen sie schrie und zeterte und noch mehr furzte und kotete als sonst.
ich-Emil briet ihr immer öfter eins über, aber auch das half in diesem Falle immer weniger. Es war entsetzlich. Dann bekam sie auch noch Zahnschmerzen, und wir hatten keinen Zahnarzt. Nichts hatten wir!

Wenn sie also nicht klaustrophobisierte, jammerte sie über ihren Zahn. Und wieder briet ich-Emil ihr eins über- bis er irgendwann den faulen Zahn erwischte. Damit war wenigstens DAS Problem gelöst.


Das Rauchloch

Januar 27, 2008

[Freak]

Da es ständig regnete, mußten wir das Feuerholz, das unser Schweinchen durch das Loch warf, erst trocknen. Es blieb aber immer etwas feucht und qualmte ganz entsetzlich, so daß man gar nichts mehr sah. (Manchmal war das in gewissem Sinne aber auch ein Vorteil).  Wir hatten ja keine Dunstabzugshaube, gar nichts hatten wir!

Deshalb ließen wir das Feuer gelegentlich ausgehen, um durchatmen zu können. In der Zeit nutzten wir dann das Furzfeuerzeug für kurze Blitzlichter in der Höhle.

Diese stank immer mehr, weil Bärbel immer herumkotete und pupste. Wann würde dies Elend denn mal ein Ende haben?


Trübe Wasser

Dezember 7, 2007

[Freak]

Irgendwann jedoch saßen wir richtig in der Tinte: Die Regenzeit hatte offensichtlich begonnen, und der Fluß, an dem unsere Grotte lag, war derart über die Ufer getreten, daß unser Eingang überflutet wurde. Wir konnten nicht mehr hinaus, wir hatten ja keinen Notausgang, nichts hatten wir! Und unser Schwein kam nicht mehr herein.

Wovon sollten wir leben? Vorräte hatten wir auch nicht, und die Olme waren alsbald verzehrt.

Doch in der Decke der Höhle war ein kleines Loch. Da paßte zwar keiner von uns durch, doch konnte das Schwein  uns dadurch Wurzeln, Aas und anderes Futter hindurchschubsen.