….grunz

Oktober 21, 2008

(ich-Emil)

Da lag ich nun, neben Bärbel, dieser schamlosen Person. Doch war Bärbel eine Person, waren wir noch Menschen?! Ich hatte Bärbel mächtig eins übergebraten, das war nicht richtig, aber…ich konnte nicht anders. Wir drehten uns zueinander, widerlich…ich roch ihren Atem….früher…es kam mir so endlos lange her, roch Bärbel ewig noch Fernet Branca, sie hatte keine Fahne, das war eine Flagge.  In der Reha bändelte sie schnell mit sämtlichen Personal an, so oft vernahm ich den Duft von frischen Ejakulat in ihrem Atem….jetzt stank sie nach toten Fuß aus dem Mund….

Bärbel bibberte, stammelte, dann sprach sie, sie grunzte eigentlich mehr. Wir hatte unsere eigentliche Sprache irgendwann verloren. „Der Freak war es nicht, es war das Schwein. Ich war so besessen, so triebhaft, ich spürte das Feuer in meinen Leisten, ich war ein Spielball meiner eigenen Lust.“ Ich war entsetzt und übergab mich in ihr Gesicht. Der Freak war sofort zur Stelle und klaubte sich Erdnuss-Reste aus dem Erbrochenen. Schließlich grunzte Bärbel: „Was soll die Aufregung, das Schwein hat es mir anständig besorgt!“


BÄRBEL AGAIN…..

Oktober 8, 2008

Unser liebes Schwein verhielt sich komisch, klar, es lag was in der Luft. Vermutlich stank es so extrem, daß ein „normaler Mensch“ Nasenbluten bekommen würde….wir drei hatten keine Geruchswahrnehmung mehr.

Doch nicht nur das Schwein war komisch…., auch der Freak,…ja und Bärbel auch. Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich, Emil und auch der Freak hatten an Gewicht verloren, Bäbel hingegen hatte ein Bäuchlein-und das war kein Blähbauch.

Das Schwein hatte es gewittert, Bärbel war mal wieder schwanger.

Wie konnte das sein, ich hätte doch mitbekommen müßen…., der Freak hatte bei Bärbel reinlaufen lassen……..


Hunger

September 3, 2008

[ich-Emil]

Nun kamen wir nach ewigen Zeiten aus dieser verdammten Höhle raus, in die uns Bärbel und damit fast unser Verderben geführt hatte. Draußen erwartete uns freudig quiekend unser Schweinchen, der treue Gefährte in diesen schweren Tagen.

Doch nun schien eine Art Winter eingesetzt zu haben. Das heißt, es wurde zwar nicht wirklich kühler, aber es gab kaum noch etwas zu essen. Gelegentlich stöberten wir noch ein paar Spinnen und Maden auf, aber das war zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel.

Unser Schweinchen mochten wir nicht schlachten, auch wenn wir nichts hatten, gar nichts! Aber Bärbel zu essen war sogar dem Freak zu eklig. Was nun?


Von Läusen und Menschen

November 12, 2007

[ich-Emil]

Wenn er auch sonst etwas sehr wahnsinnig und sehr begrenzt appetitlich war- der Freak war sehr erfinderisch, was das Überleben im Urwald betraf.

Zum Beispiel hatte er von den Affen abgeschaut, daß sie sich gegenseitig nach Läusen absuchen. Das linderte den ständigen Juckreiz und verschaffte uns zusätzliche kleine Appetithäppchen. Am leckersten waren sie, wenn sie ziemlich vollgesogen waren. Wir hatten ja keine Schokolade, nichts, gar nichts! Da waren wir für solche Leckereien sehr dankbar. Man wird bescheiden mit der Zeit.


Stress mit der Nachbarschaft

Oktober 30, 2007

ich-Emil

Unsere Situation wurde immer unerträglicher, Bärbels gefurze und ihre ständigen hysterischen Anfälle. Unser Nest in den Baumkronen verwahrloste blitzschnell, Bärbel hatte keinen Sinn für Hygiene und kotete alles voll, der Gestank war entsetzlich.

Nach kurzer Zeit fiel jenes auch unseren tierischen Nachbarn auf, Affen, Faultiere und Meerschweinchen. Regelmäßig konnten wir nun mit Mobbing-Attacken der eigentlichen Dschungelbewohner rechnen. Sie beschmissen uns mit Fäkalien, rüttelten wie eine wilde Wutz an unserer „Wohnung“. Aus heutiger Sicht sehr verständlich!

Wir mußten nun weiterziehen, doch wir hatten ja nichts.


Das Damm-Desaster

Oktober 17, 2007

[ich-Emil] 

Es dauerte nur einen moment und ich bereute es schon wieder, daß der Freak Bärbel aus der Scheiße holte! Bärbel ging mir- uns schon oft und immer doller auf`m Sack. In der Anstalt war sie ewig schwanger, schamlos und triebhaft.

Schnell kam sie auch raus mit der Sprache, „mein Damm ist gerissen“! Wieder und wieder wiederholte sie diesen Satz. Es blieb mir nichts anderes übrig als ihr ordentlich eins überzubraten, dem stinkenden nervtötenden Stück!

Wie sollte ich Ihr helfen, womit sollte ich sie flicken? Wir hatten ja nichts,  gar nichts!

Plötzlich erinnerte ich mich an einen Bericht über die Ureinwohner Australiens, den Aborigines, diese coolen Typen hatten ihre Lieben mit Knochen und Splittern optimal medizinisch versorgt! Was die können, konnten wir schon lange!

Der ollen Koreanerin pulte ich einige Knochensplitter vom Nasenbein und machte mich über die immer noch benebelte Bärbel her. Der Freak hatte ihr vorsichtshalber auch noch einmal eins übergebraten. Wir tackerten mit den Splittern ihre Wunde zu und pieksten uns damit auch selber in die Finger, so daß wir fast an ihr festgenäht gewesen wären.

Als sie wieder zu sich kam, beratschlagten wir, was zu unserer Rettung zu tun sei. Ich sagte: „Weglaufen!“, das hatte ich irgendwo gelesen.

Also nahmen wir unsere Füße in die Hand und rannten los. Wir hatten uns schon einige hundert Meter entfernt, als mich ein Gefühl der Melancholie übermannte. Sollte ich die alte Koreanerin einfach so zurücklassen? NEIN! Ich lief zurück, zurück zu der eingedrückten Leiche. Um sie herum lagen einige Erdnüsse, ich nahm eine Nuss und stopfte ihr sie zum Abschied in ihren schmerzverzerrten Mund und sagte leise Adieu!


Reunion

Oktober 14, 2007

Nun lag ich inzwischen Leichen, Trash-Klamotten…. Der Koreanerin hatte ich im Blutrausch ordentlich das Gesicht eingedrückt. Aus der Ferne entnahm ich ein Geräusch, oder war es mein Darm, ich hatte immer noch Sprühwurst (Durchfall).

Es war der Freak. Mein Freund von der Entgiftung. Ein Wunder daß die Schnapsnase diesen Crash überlebt hat. Der Freak sah erbärmlich aus, auch jetzt! Als ob man ihn durch die Hecke gezogen hätte. Abartig. Sein Gesicht erschien und er rülpste laut und herzhaft, so war und ist es seine art. Er hatte keinerlei Kleidung an, so wie Gott in schuf. Doch an seiner Haut klebte irgendetwas undefinierbares, Blut, Scheiße, fremdes Menschenhaar. Doch ich konnte aus seinem Gesicht lesen, ….auch der Freak war hungrig!