Der Morgen danach

[freak]

Als ich also aufwachte, es war ungefähr Mittwoch, fühlte ich mich wie am Morgen „danach“, nach einem ausgiebigen Betrunknis.

Ich grub mich unter einem Haufen Klamotten und Koffern aus und spähte über Wrackteile nach einer Möglichkeit, mich zu orientieren. Ich sah nur Chaos ohne einen Ausweg. Und nichts zu essen. Auf der anderen Seite des verbliebenen Schrottberges hörte ich ein haäßliches Knirschen und Knacken wie von splitternden Knochen (es waren auch welche). Ich sah ich-Emil neben einer besonders übel zugerichteten Frauenleiche Erdnüsse fressen. Fressen war der richtige Ausdruck. Er hatte etwas animalisches. Aber wir hatten ja auch nichts sonst, der Rest des Flugzeugfraßes war mit der Pilotenkanzel metertief in Morast versunken.

Was also tun? Und wo war Bärbel?

Da sprach mich ich-Emil an.

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