Hoppe, hoppe Reiter, Pickel sind voll Eiter

Dezember 16, 2013

[Freak]

Eines Tages gelang es uns, einen großen Affen zu fangen und abzumurksen. Wir hatten ja so einen großen Hunger! Und ich kam auf die Idee, aus seinem Schädel ein Trinkgefäß zu machen, wie ich es bei „Asterix und die Normannen“ gesehen hatte. Es gelang mir, mit einem Stein die Schädeldecke abzuklopfen. Nun schöpften wir Den Rest des Beitrags lesen »


Zeter und Mordio

November 1, 2008

[freak]

Da lagen sie im Unterholz, der ich-Emil und die ziemlich benommene Bärbel. Und deswegen hatten er und ich uns so gestritten, uns gegenseitig Vorwürfe gemacht und uns der Obszönität bezichtigt. Fast wäre unsere Freundschaft daran zerbrochen!

Bärbel hatte sich also vom Schwein durchbürsten lassen! Einen so schweinischen Geschmack hätten wir ihm gar nicht zugetraut. Bärbel hatte es bestimmt irgendwie gefügig gemacht, darin waren wir uns schnell einig. Das Schwein konnte einfach keine Schuld treffen.

Was aber tun? Ich wußte nicht recht weiter. Wir hatten ja nichts, außer ein paar recycleten Erdnüssen, aber die machten auch nicht ewig satt.

Ich schrie erstmal Bärbel zusammen, die hatte uns schließlich in diese Höhle geführt gehabt, uns hintergangen und sich heimtückisch vom Schwein schwängern lassen ohne Rücksicht auf die Folgen.


….grunz

Oktober 21, 2008

(ich-Emil)

Da lag ich nun, neben Bärbel, dieser schamlosen Person. Doch war Bärbel eine Person, waren wir noch Menschen?! Ich hatte Bärbel mächtig eins übergebraten, das war nicht richtig, aber…ich konnte nicht anders. Wir drehten uns zueinander, widerlich…ich roch ihren Atem….früher…es kam mir so endlos lange her, roch Bärbel ewig noch Fernet Branca, sie hatte keine Fahne, das war eine Flagge.  In der Reha bändelte sie schnell mit sämtlichen Personal an, so oft vernahm ich den Duft von frischen Ejakulat in ihrem Atem….jetzt stank sie nach toten Fuß aus dem Mund….

Bärbel bibberte, stammelte, dann sprach sie, sie grunzte eigentlich mehr. Wir hatte unsere eigentliche Sprache irgendwann verloren. „Der Freak war es nicht, es war das Schwein. Ich war so besessen, so triebhaft, ich spürte das Feuer in meinen Leisten, ich war ein Spielball meiner eigenen Lust.“ Ich war entsetzt und übergab mich in ihr Gesicht. Der Freak war sofort zur Stelle und klaubte sich Erdnuss-Reste aus dem Erbrochenen. Schließlich grunzte Bärbel: „Was soll die Aufregung, das Schwein hat es mir anständig besorgt!“


Erdnüsse

Oktober 18, 2008

[Freak]

Ich sah Bärbel, diese blöde Kuh, nur Erdnüsse fressen. Weiß der Pavian, wo sie die nur herhatte. Egoistisch wie sie war hatte sie sie für sich behalten. Das war nun der Dank dafür, daß wir sie im Sinne des Wortes aus der Scheiße gezogen, sie mitgenommen, sie beschützt hatten. Nun saß sie da und ließ uns in unserem Hunger im Stich.

Ich rief den ich-Emil, der sofort zur Stelle war und ihr ordentlich eins überbriet. Erdnüsse jedoch waren kaum noch vorhanden für jeden von uns beiden gerade mal dreieinhalb Stück. Wir überlegten, ob wir irgendwie an Bärbels Mageninhalt mit den Nüssen kommen könnten, doch irgendwie fehlte selbst mir eine passende Idee. Wir hatten ja nichts, geschweigedenn einen Schlauch zum Auspumpen des Magens.


Ausgelocht

Oktober 15, 2008

[Bärbel]

War ich froh, aus diesem elenden Loch herauszusein. Vor allem, weil weder ich-Emil noch der Freak Verständnis hatten für mich und meine Klaustrophobie. Und ich hatte gedacht, das wäre ein feines Plätzchen, also eines zum da drin sein, nicht eins zum essen. Und dann mußte ich ständig als Feuerzeug herhalten, als ob meine Rosette wegen des Dammrisses und des Abreißens des Kot-Bartes nicht schon genug gebrannt hätte. Und später dann, als ich wegen des undefinierbaren Drecks, den unser liebes Schweinchen zum Essen reinschubste, auch noch Sprühwurst bekam wurde ich erst recht angemeckert, weil das Feuerzeug nicht richtig funktionierte und außerdem der Freak dann ganz bekleckert war. Dabei machte das auch keinen Belag mehr aufs Butterbrot, er war ja wie wir alle sowieso gänzlich besudelt.

Naja, wir waren ja jetzt wieder frei. Aber wir hatten nichts, gar nichts zu essen, denn es gab kaum noch etwas. DOCH! Ich, hähähähä, ich hatte etwas. Ich hatte noch beim Flugzeug einige Erdnußpäckchen gefunden, aber den beiden anderen nichts davon gesagt, die waren ja immer so gemein zu mir. Wir waren ja eher nackt, und so schmuggelte ich meinen kleinen Vorrat für Notzeiten in meiner dichten Achselbehaarung. Von dieser Rasiererei htte ich noch nie viel gehalten, dies machte sich jetzt bezahlt.

Diese Erdnußpäckchen hatte ich heimlich in der Nähe der Höhle vergraben, und jetzt, wo ich wieder drußen war, kam ich wieder dran. Ich hatte HUNGER! Und in einem günstigen Augenblick grub ich sie aus und machte mich darüber her.

Da hörte ich einen Schrei: „ich-Emil!!!“– und schon wurde alles schwarz um mich.


…jedem das seine,…mir das meiste…

Oktober 12, 2008

(Bärbel)

Der Freak & ich-Emil machten mich verrückt, ewig diese Fremdbestimmung, ständig bekam ich eins übergebraten.

Was kann ich denn dafür, daß ich schwanger war? Bei mir ist das so…ich muß nur an Schwänze denken…., außerdem bin ich auch furchtbar fruchtbar. Vier Kindern schenkte ich in Nordkorea das Leben. Gerne denke ich an die Klinik „bella vista“, die Männer waren alle so gut zu mir.

Irgendwas führten die beiden auch im Schilde, ich hatte das Gefühl, das etwas schlimmes auf mich zukommen sollte!


Braten in der Röhre

Oktober 9, 2008

[Freak]

Wir hatten ja nichts. Gar nichts.

Doch Bärbel hatte irgendwie einen Braten in der Röhre, wie unser Schweinchen wohl schon gerochen hatte. Wie auch immer er da reingekommen sein mochte. Ich wollte es eigentlich nicht wissen.

Bei der dazu nötigen Tätigkeit mußte einem ja das Gemächt verdorren, so eklig war das. Irgendwie jedoch bezichtigte mich der ich-Emil, schuld daran zu sein. Eine absurde Vorstellung! Es war sogar mir zu unappetitlich. Außerden drang mein Männlichkeitattribut mittlerweile gar nicht mehr durch meinen Schmutzpanzer.

Also mußte es der ich-Emil gewesen sein! Ging gar nicht anders. Zudem onanierte er bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit. Sogar beim Essen!

Da gab es mal wieder ziemlichen Streit.


BÄRBEL AGAIN…..

Oktober 8, 2008

Unser liebes Schwein verhielt sich komisch, klar, es lag was in der Luft. Vermutlich stank es so extrem, daß ein „normaler Mensch“ Nasenbluten bekommen würde….wir drei hatten keine Geruchswahrnehmung mehr.

Doch nicht nur das Schwein war komisch…., auch der Freak,…ja und Bärbel auch. Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich, Emil und auch der Freak hatten an Gewicht verloren, Bäbel hingegen hatte ein Bäuchlein-und das war kein Blähbauch.

Das Schwein hatte es gewittert, Bärbel war mal wieder schwanger.

Wie konnte das sein, ich hätte doch mitbekommen müßen…., der Freak hatte bei Bärbel reinlaufen lassen……..


Hunger

September 3, 2008

[ich-Emil]

Nun kamen wir nach ewigen Zeiten aus dieser verdammten Höhle raus, in die uns Bärbel und damit fast unser Verderben geführt hatte. Draußen erwartete uns freudig quiekend unser Schweinchen, der treue Gefährte in diesen schweren Tagen.

Doch nun schien eine Art Winter eingesetzt zu haben. Das heißt, es wurde zwar nicht wirklich kühler, aber es gab kaum noch etwas zu essen. Gelegentlich stöberten wir noch ein paar Spinnen und Maden auf, aber das war zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel.

Unser Schweinchen mochten wir nicht schlachten, auch wenn wir nichts hatten, gar nichts! Aber Bärbel zu essen war sogar dem Freak zu eklig. Was nun?


Sprühwurst

Juni 27, 2008

[Freak]

SprühwurstDer Wasserpegel sank langsam, bald würden wir wieder gefahrlos die Höhle verlassen können. Das wurde aber auch Zeit, denn immer häufiger wurden Bärbels Flatulenzen von Sprühwurst begleitet, was Bärbel als Feuerzeug immer ungeeigneter machte. Aber wir konnten uns nur damit helfen, wir hatten ja nichts, rein gar nichts hatten wir! Nur das, was wir am Leibe trugen, also Haare und Schmutz.

Aber der Monsun hatte nachgelassen, so daß wir Hoffnung schöpften, wenigstens die vage Hoffnung, unser Gefängnis verlassen und wieder aufrecht gehen zu können. Wir gingen mittlerweile nämlich zumeist auf allen vieren.

Und dann war er da, der Tag der relativen Freiheit.